LaTeX, die Einführung

Heute wollte ich mal beginnen mit meiner LaTeX Tutorial Reihe, ich weiß nicht was ich alles schreiben werde, aber ich weiß dass ich was Schreiben werde. In diesem Teil werde ich mich erst mal damit befassen was wir für Voraussetzungen benötigen, um LaTeX zu benutzen und was uns eigentlich erwartet. Ich hoffe es wird euch gefallen und falls ihr Teile hiervon nicht versteht einfach mal nachfragt, denn ich weiß wie es ist, wenn man was versucht und es einfach nicht klappen will. Ach ja ihr könnt euch einfach so mal melden, ich würde mich freuen.

Also nun ein wenig von mir, ich beschäftige mich mittlerweile schon gut 3,5 Jahre mit LaTeX und hab schon einiges ausprobiert und schon lange an einem Problem gesessen, nun aber genug von mir fangen wir endlich an.

LaTeX ist ein Softwarepaket was uns über Makros hilft mit TeX zu arbeiten. Normalerweise Arbeitet man nicht wie üblich in einem WYSIWYG Editor, sondern man schreibt was man haben will. Dies hört sich ziemlich Mystisch an oder??? . Ich probiere es mal: “Ich möchte ein Überraschungseis mit Erdbeeren!“, hmm kein Eis hier. Probieren wir es mal anders: “Kriege ich bitte ein Überraschungseis mit Erdbeeren!“, liegt wohl daran das ich grade mit Word schreibe. Also zurück auf das „üblich“ was ich oben erwähnt habe, es gibt heutzutage auch schon WYSIWYG Editoren, auf diese werde ich aber nicht näher drauf eingehen da diese mich noch nicht wirklich überzeugt haben. Liegt wohl daran das ich nie einen benötigt habe für LaTeX. LaTeX ist sehr verbreiten in Universitäten und Fachhochschulen, besonders in den Bereichen der Mathematik und der Naturwissenschaften. Dies ist rückzuführen auf die Stabilität und die freie Verfügbarkeit für viele Betriebssysteme, außerdem gibt es auch spezielle Pakete für andere Fachbereiche, die will und werde ich nicht alle auflisten, falls jemand es Trotzdem wissen will frag einfach. Man soll jetzt aber mich nicht missverstehen, LaTeX wird auch in Unternehmen eingesetzt für Handbücher und ähnliches.

Ok ich bin etwas ausgeschweift, aber man soll ja wissen mit was man arbeitet. Nun will ich aber beginnen mit dem was benötigt wird.


Windows:

Man benötigt bei Windows erst mal LaTeX wer hätte das den bloß erraten, nun dafür empfehle ich MikTeX herunterzuladen. Hier kann man zwischen 2 Versionen wählen, einmal das Basic pack wo erst mal die Standard Pakete Installiert sind, die restlichen werden falls benötigt runtergeladen. Dann gib es das Big Pack mit 2.96 MB, dies ist aber nur der Net Installer, dieser Lädt dann alle Pakete runter. Mein Favorit da ich so schon alle Pakete auf der Festplatte habe und so nicht beim Kompilieren gestört werde. So starte ich den Net Installer und mache was anderes in der zwischen Zeit ist doch was Feines. Haben wir dies bewältigt, müssen wir noch ein Programm das Postscriptdateien(Endung .ps) lesen kann herunterladen, dieses Programm ist Ghostview, dieses benötig aber vorher Ghostscript. Beides könnt ihr hier runterladen http://pages.cs.wisc.edu/~ghost/gsview/. Gut nun können wir Postscriptdateien lesen, jetzt benötigen wir etwas was PDF’s (Portable Document Format) lesen kann. Hier hat man die Qual der Wahl, wir wählen den Klassiker Adobe Reader. Jetzt benötigen wir noch einen Editor, hmm ich habe schon einige ausprobiert, da alle etwas hatten was mich stört, aber ich konnte mich für 2 entscheiden.


Da hätten wir den TexnicCenter ein sehr guter Editor um Dokumente anzufertigen, dieser hat sogar eine Rechtschreibprüfung, diese arbeitet eher schlecht als recht. Da sie sogar Codezeilen als Fehler sieht. Somit wird man zwischenzeitlich von einem Schwall von Rot überschwemmt. Ansonsten recht akzeptabel der auch gerne hilft, so gibt er Vorschläge was man vielleicht meinen könnte. Wie bei jeder Sache die man Kompilieren muss, ist es schwer den Fehler zu finden. Aber ich sprach von 2 Editoren, ja das tat ich denn man kann mit LaTeX auch Präsentationen machen und dafür musste ein anderer Editor her. Dieser ist LEd, dieser bietet eine gute Oberfläche um Präsentationen zu erstellen, wie dies geht werde ich erst viel später erklären, da man dafür erst mal die Basics kennen muss. Laut den News wollen Sie eine Standard Version weiterhin kostenfrei zu Verfügung stellen, die mit der derzeitigen vergleichbar ist.

Gut das hätten wir, fehlen noch die anderen Betriebssysteme.


Linux:

Für Linux verweise ich auf die Seite http://www.abyter.de/linux-latex.htm, den ein Rad muss man nicht neu erfinden oder?


Mac:

Wie bei Linux verweise ich auf eine andere Seite http://www.apfelquak.de/2007/01/09/latex-auf-den-mac-mit-mactex/.



Also hier will ich den ersten Teil der Reihe erst mal Beenden, da dies eine Menge ist was man erst mal machen muss. Ich werde versuchen den nächsten Teil schnellst möglich raus zubringen, dort werde ich über den Allgemeinen Aufbau und Struktur eines LaTeX Dokumentes schreiben. Ich würde mich freuen euch im nächsten Teil wieder willkommen zu heißen, und ich entschuldige mich für eventuelle Rechtschreibfehler.

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Über Henrik

Hmmm... Guten Tag, ich freue mich das ihr euch auf mein Profil verirrt habt. Ich bin 19 Jahre alt und hab eigentlich die üblichen Hobbys wie lesen, faulenzen, schlafen, essen, reden, diskutieren. Ich habe eine Realschule besucht und habe danach eine 2 Jährige schulische Ausbildung als Staatlich geprüfter Technischer Assistent für Informatik gemacht. Diese habe ich 2008 beendet und habe danach die Fachoberschule Technik gemacht und habe sie 2009 abgeschlossen. Derzeitig mach ich grad die Berufsoberschule Technik und werde sie wahrscheinlich Mitte 2010 beendet haben.

2 Gedanken zu „LaTeX, die Einführung

  1. Diese Serie werde ich mit großem Interesse verfolgen und hoffe bei dem LaTeX-Meister etwas lernen zu können.

  2. Vielen Dank Paul, ich werde mein möglichstes Tun das es Interessant bleibt.

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